Zur Geschichte:

Im Februar 2008 fand im Gesundheitsamt eine Diskussionsveranstaltung zum Thema Interkulturelles Gesundheitsnetzwerk statt. Als Referentin berichtete Frau Papies-Winkler, (Plan- und Leitstelle Gesundheit, Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg / Gesundheit Berlin e.V.), von der Arbeit und Organisation des Interkulturellen Gesundheitsnetzwerk Berlins. Diese Impulse aus Berlin führten zur Gründung eines Interkulturellen Gesundheitsnetzwerks in Bremen. An der Gründungsveranstaltung im März 2008 beteiligten sich 75 Interessierte und wurden zum großen Teil auch zu Gründungsmitgliedern des Netzwerks. Interesse an einer aktiven Mitarbeit zeigten viele Institutionen Bremens aus dem Gesundheits- und Sozialbereich, aber auch Privatpersonen. Über mögliche Ziele und Arbeitsformen des neuen Netzwerks wurde lebhaft diskutiert. Dr. Christiane Falge vom Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS) verdeutlichte die Notwendigkeit weiterer Schritte der interkulturellen Öffnung des Bremer Gesundheitswesens anhand eines internationalen Forschungsprojektes. Als zentrales Ergebnis der Veranstaltung wurden 10 Arbeitsfelder benannt, zu denen sich Arbeitsgruppen bildeten und SprecherInnen der jeweiligen Gruppen zur Verfügung stellten.

Koordiniert wird die Arbeit des IGN von Eckhard Lotze, Referat Migration und Gesundheit des Gesundheitsamts Bremen.

Grundsätze

Die Mitglieder des Interkulturellen Gesundheitsnetzwerks haben sich ein Hauptziel und mehrere Teilziele gesetzt. Diese werden in folgender Präambel zur Geschäftsgrundlage aufgeführt.

Die Geschäftsgrundlage beschreibt den Umgang miteinander innerhalb des Netzwerks und die Öffentlichkeitsarbeit: Die Geschäftsgrundlage des Interkulturellen Gesundheitsnetzwerks Bremen